Zivilprozesse sind teuer, langwierig und im Ausgang ungewiss. Wer die Verhandlung zur außergerichtlichen Einigung strukturiert führt, erzielt bessere Ergebnisse – schneller und mit weniger Risiko für beide Seiten.
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Zivilprozesse in Schadensersatzklagen dauern häufig drei bis fünf Jahre oder noch länger durch alle Instanzen. Die wirtschaftliche Belastung während dieser Zeit trifft beide Parteien hart.
Auch eine starke Rechtsposition ist keine Garantie. Beweisfragen, Gutachterstreit und richterlicher Ermessensspielraum bei der Schadenshöhe machen das Ergebnis kaum kalkulierbar.
Anwalts- und Gerichtskosten, interne Managementkapazität und Sachverständigenhonorare summieren sich schnell auf einen erheblichen Teil des Streitwerts – auf beiden Seiten.
Wer klagt, übergibt die Entscheidungshoheit an Dritte. Eine außergerichtliche Einigung lässt beide Parteien selbst bestimmen, was sie erhalten – und was sie zugestehen.
Jeder gerichtlichen Auseinandersetzung ist die unterschiedliche Einschätzung der eigenen Rechtsposition durch die beiden Parteien inhärent. Deshalb besteht der erste Schritt zu einer außergerichtlichen Einigung immer darin die Gegenseite zu überzeugen, im Zweifel auf die eigene Rechtsposition zu verzichten, um schneller und sicherer zu einem akzeptablen Ergebnis zu kommen.
In Schadensersatzstreitigkeiten verengen beide Seiten die Verhandlung oft auf eine einzige Zahl: die geforderte bzw. angebotene Summe. Das führt regelmäßig in eine Sackgasse – denn hinter dieser Position verbergen sich weit mehr Interessen, die eine Einigung eigentlich erleichtern könnten.
Der strukturierte Ansatz stellt den Betrag zunächst zurück und klärt zuerst alle anderen entscheidungsrelevanten Bedingungen. Erst wenn diese geklärt sind, wird die Schadensersatzhöhe verhandelt – auf einer gemeinsamen, belastbaren Grundlage.
Dafür wird jedes Verhandlungsthema nach zwei Dimensionen bewertet: Wie hoch ist das eigene Interesse – und wie hoch schätzen wir das Interesse der Gegenseite? Das ergibt ein klares Bild darüber, wo Einigungsspielraum besteht und wo taktisches Geschick gefragt ist.
Jedes Verhandlungsthema landet in einer von vier Zonen – und jede Zone erfordert eine andere Taktik. Das Portfolio unten zeigt typische Themen eines Schadensersatzprozesses wegen vertraglicher Nichterfüllung.
Sprechen Sie mit Dr. Gregor Berz über Ihre konkrete Situation – ob als Kläger oder Beklagter. IFAMD Services zeigen auf, wo strukturierte Verhandlungsführung für Sie den größten Unterschied macht. Dr. Gregor Berz übernimmt gerne die außergerichtliche Verhandlung - beginnend mit der Überzeugung der Gegenseite von der allfälligen win-win-Situation.
Kontakt aufnehmenInstitut für Angewandtes Mechanism Design (IFAMD) GmbH · München